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»Schreiben für die Katz« – Robert Walser als Feuilletonist. Jahrestagung der Robert Walser-Gesellschaft, 24.–26. Oktober 2025, Bern
Detailprogramm: Flyer zur Jahrestagung (PDF)
Robert Walser war ein Meister des Kleinen, ein Virtuose des scheinbar Beiläufigen. Seine Feuilletons – kurz, präzise, oft mit einem Augenzwinkern – sind bis heute faszinierende Zeugnisse literarischer Leichtigkeit und Tiefe. Unter dem Motto »Schreiben für die Katz« widmet sich die diesjährige Jahrestagung der Robert Walser-Gesellschaft vom 24. bis 26. Oktober 2025 in Bern diesem vielseitigen Aspekt seines Schaffens.
Die Tagung beginnt am Freitag, 24. Oktober, mit einer Reihe von Fachvorträgen in der Universitätsbibliothek Bern. Renommierte Walser-Kenner:innen beleuchten Walsers Feuilletons ausgehend von einzelnen Texten, publiziert in den Feuilletions unterschiedlichster Zeitungen und Zeitschriften, von der Literarischen Welt über die Neue Zürcher Zeitung bis hin zur Prager Presse. Am Abend lädt die Vernissage der Ausstellung »Schreiben für die Katz« von Lika Nüssli im Robert Walser-Zentrum zum Austausch ein, begleitet von der Buchtaufe der gesammelten Feuilletons Robert Walsers in der Berner Ausgabe.
Am Samstag, 25. Oktober, setzt sich das Programm mit weiteren spannenden Vorträgen fort. Ein Höhepunkt ist der Robert Walser-Abend im Stadttheater Bern unter dem Titel »Hie und da dichten sogar Dichter für die Katz«. Eingerichtet wird der Abend von Lou Steiger und Mitglieder des Ensembles werden Walsers Texte lebendig werden lassen. Die Gäste Lukas Bärfuss und Mandana Covindassamy begleiten den Abend mit einem Gespräch mit Reto Sorg.
Den Abschluss bildet am Sonntag, 26. Oktober, eine Podiumsdiskussion im Polit-Forum Bern zum Thema »Feuilleton im Wandel«, an der Simon Strauß (Frankfurter Allgemeine Zeitung) und Nora Zukker (Tages-Anzeiger) sich in einem Gespräch mit Stefanie Schüpbach (Polit-Forum) und Reto Sorg (Robert Walser-Zentrum) austauschen.
Die Jahrestagung wird veranstaltet in Zusammenarbeit mit Bühnen Bern, dem Institut für Germanistik der Universität Bern, dem Polit-Forum Bern, der Section d’allemand der Universität Lausanne, der Universitätsbibliothek Bern und dem Robert Walser-Zentrum. Mit Unterstützung der Burgergemeinde Bern, der Stiftung Pro Scientia et Arte, der Universität Lausanne und dem Robert Walser-Zentrum.